2 Klassen Medizin in Österreich?

Mai 8, 2011

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Herr Kreisky ging zur Operation immer ins Ausland.

Wecher Österreichische Politiker geht auch in Österreich ins Spital?

Kann man für Geld eine bessere medizinische Versorgung bekommen?

Diese Fragen lassen sich leicht beantworten und geben geich Auskunft zur ersten Frage,  nämlich:  Ja, selbstverständlich gibt es eine Klassenmedizin in Österreich – wie überall auf der Welt.

Was ist wirklich dran an der Jurtin Einlage, und warum ist sie bei Krankenversicherungen oft nicht gerne gesehen?

Oktober 18, 2008

Es geht hier um eine Schuheinlage. Ist die Jurtineinlage eine Innovation auf dem Sektor Einlagen, wird wirklich eine neue Technologie angewendet und ist es wahr, dass sich mittels diesem neuen Konzept viele neue Möglichkeiten ergeben, den Menschen zu helfen? 
Kurze Beschreibung der bei der Jurtineinlage angewandten Technologie:
Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Schuheinlagen, nämlich passive Einlagen, welche den Fuß von unten her stützen, und Aktiveinlagen, welche durch kleine Noppen, von unten her, auf der Fußsohle bestimmte Nerven reizen und so Muskel aktivieren oder deaktivieren, diese wiederum sollen dann den Fuß in der richtigen Stellung halten. Bei der aktiv Einlage soll sich also der Fuß selbst stützen, bei der anderen wird er gestützt.
Beide, die stützenden Einlage, als auch die Aktive, wirken auf den kranken Fuß ein, das heißt, der bereits vertretene Fuß, bei welchem die Knochen teilweise falsch liegen, soll bei jedem Schritt korrigiert werden. Diese Methode ist handwerklich schwierig zu realisieren, denn die Stützen oder Noppen müssen, damit sie richtig wirken können, genau an den richtigen Stellen, genau richtig geformt sein.
Jetzt gibt es aber die Jurtin Einlage:
Bei dieser Technik wird der Fuß im unbelasteten Zustand in seine ursprüngliche Form gebracht. Das wird relativ einfach gemacht, indem der Patient sitzt, mit den Füßen baumelnd. Der therepeutisch geschulte Einlagentechniker lockert erst den Fuß etwas auf mittels massageähnlichen Griffen und bringt dann den Fuß in seinen natürlichen Zustand, der Knochenaufbau muß anatomisch richtig sein. Ist dies aufgrund schwerer Krankheit nicht möglich, so kommt eine Einlage sowieso nicht in Betracht. Besonderes Augenmerk wird dem Fersenbein gewiedmet, weches für den Lotrechten Aufbau des Fußes von Beseutung ist. Ist dieses schief, setzt sich diese Fehlhstellung  durch den ganzen Fuß hindurch fort, die Gewölbe stimmen nicht usw.. Bei der Jurtineinlage ist diese Vorganngsweise nicht der einzige große Unterschied zu herkömmlichen Verfahren, sondern auch die eigentliche Einlagenfertigung. Diese geschieht mittels eines thermoplastischen Einlagenrohlings, welcher direkt an den geradegehaltenen Fuß angeformt wird. Es ist im Vergleich zu den anderen Einlagen weniger vom Geschick des Handwerkers abhängig ob die Einlage später passt, sondern mehr von der anatomisch richtigen Stellung in der der Fuß gehalten wurde.
Die Vorgangsweise den Fuß praktisch abzuformen ist an sich nicht neu, man erinnere sich an Skischuhe, welche innen ausgeschäumt wurden. Bei diesen formte man jedoch nicht den Fuß in seiner korrekten Stellung ab, sondern der Fuß wurde so, wie er war eingeschäumt, wenn er vertreten war, war das Fußbett eben auch in dieser Form.
Es sind also zwei grundlegende Unterschiede von der Jurtin Einlage, zu herkömmlichen Einlagen: Die Abbildung der Einlage am unbelasteten, korrigierten Fuß und die Einlagenfertigung durch die Anwendung thermoplastisch verformbaren Materials mit Vakuumtechnik.
Was sagen die Ärtzte über die jurtin Einalge?   Das ist teilweise sehr unterschiedlich.
Hat dazu jemand ein Kommentar, oder überhaupt zu der ganzen Sache?

Warum muss man bei der Krankenkasse selbst einreichen wenn man Kostenersatz für diesen Heilbehelf will?

Wenn einem der Arzt die Notwendigkeit von Einlagen bescheinigt, sollte es eigentlich kein Problem geben, die Einlage von der Krankenversicherung bezahl tzu bekommen. Bei der Jurtineinlage ist das allerdings nicht so selbstverständlich.

Die Leistungen die die Krankenkasse bezahlen sind in einem Katalog festgehalten, die Jurtineinlage steht bis jetzt nicht da drin. Dieser Katalog wird vom Hauptverband der Krankenversicherungen in Zusammenarbeit mit Vertretern von Kammern und Gewerbetreibenden erstellt, diese haben alle eigene Interessen. Der Bürger hat dort keinen Interessensvertreter! Seit etwa 50 Jahren ist dieser Katalog etwa unverändert. Wenn kein Kämmerer an der Jurtineinlage verdient, dann ist auch kein Kämmerer an der Jurtineinlage interessiert- deshalb selberzahlen und dann bei der Krankenkasse nachträglich einreichen, oder man kann auch eine „normale“ Einlage nehmen und sich damit irgendwie zurechtfinnden.


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